Mission 2/2026


Unsere Mission 2/2026 startete am 9. Juli 2026 und wurde am 19. Juli 2026 erfolgreich abgeschlossen.


18. Juli 2026  (10. Tag) und 19. Juli (11. Tag)
Nach achtstündiger Busfahrt standen wir am ukrainischen / polnischen Zoll. Die Formalitäten dauerten über acht Stunden. Die anschliessende Fahrt zum Flughafen Warschau nochmals 3 Stunden. Um 45 Minuten verpassten wir unseren Flug nach Zürich . Nach dem anfänglichen Frust mieteten wir eine Wohnung zum übernachten.
Unser neuer Flug startete dann am Sonntag. 19. Juli um 7:30 Uhr Richtung Schweiz.
Mit unserer Rückkehr wurde die Mission 9. Juli erfolgreich abgeschlossen.

Über 40 Tonnen Hilfsgüter und 9 Fahrzeuge konnten unsere dankbaren Empfänger entgegen nehmen.
Ein grosses Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender, Fahrer, Helfer beim Aufladen oder sonstiger Unterstützung.

Im Herbst 2026 fährt ein nächster Konvoi los in Richtung Ukraine. Die ersten Fahrzeuge dafür sind bereits zugesagt.

Wollen Sie ein Fahrzeug oder Material sponsoren?
Kontaktieren Sie mich oder Spenden Sie direkt über unsere Seite.
Andreas Bärtschi


Letzte Bilder dieser Mission aus der Ukraine

17. Juli 2026  (9. Tag)
Ein Luftalarm in Kiew City und die Durchsage im Hotel brauchte uns kurzfristig aus der Ruhe. Wir haben aber auf das Aufsuchen des Bunkers verzichtet und ruhig weitergeschlafen.
Der Zug Richtung Warschau war leider ausgebucht. Deshalb besorgte unsere Kontaktperson Busfahrkarten nach Warschau. Abfahrt am Abend um 22 Uhr.
So verbrachten wir den Tag mit einer ausgedehnten Side City Tour durch Kiew. Gedenkstätte der Gefallenen, Platz der Kriegsbeute, Brücke der Freiheit, Museum bei Mutter Heimat.
Danach haben wir uns noch vor der Rückreise am Dnyeper ausgeruht.




16. Juli 2026  (8. Tag)
Das letzte Fahrzeug wurde übergeben. Noch heute wird der Landrover entlang der Frontlinie eingesetzt.
Danke dem Spender.
Die Feuerwehrverantwortlichen machten mit uns eine Stadtführung. Gepflegte Blumenrabatten, Aussichtspunkte und zerstörte Häuser. Im Februar 2026 schoss „Putin“ zwei Streubomben auf die Stadt. 15 Tote inklusive Kinder.
Mit dem Linienbus verliessen wir den Donbass Richtung Kiew.


15. Juli 2026  (7. Tag)
Ohne Probleme sind wir mit dem ULF (Vierachsiges Universal Löschfahrzeug) und dem Range Rover durch Kiew gefahren. Mit Blaulicht und Sirene ging es auf der fast leeren Autobahn weiter Richtung Osten (Bubenträume für Männer). Wir nahmen uns auch die Zeit, die Autobahn zu verlassen, um beste und schönste Sonnenblumen und Weizenfelder zu bestaunen. Ein Traum für jeden Schweizer Farmer.
Ein weiteres mal gab die Luftferderung am Rover den Geist auf. Ein freundlicher Garagist repariert den Schaden gratis. Militärtransporte kreuzten unsere Wege. Darunter ein Transport mit schwerer Munition. Nach 390 Kilometern erreichten wir das Hauptquartier unserer Empfänger des ULF.
Niemand liess sich vom Alarm während der Übergabe und Instruktion aus der Ruhe bringen. Ein kurzer Blick zum Himmel und wir machten weiter.
Das obligate Festessen am Abend durfte auch heute nicht fehlen.


14. Juli 2026  (6. Tag)
Die Rettungsorganisation aus Schitomyr (Nähe Kiew) holt mit Freude und Dankbarkeit ihre Ambulanz ab. Unser Team 1 wird den Tag in Luzk verbringen und um 19 Uhr den Linienbus nach Warschau besteigen. Team 2 (Richard, Raphael Andreas) machen sich mit dem Tanklöschfahrzeug und dem Range Rover auf in Richtung Osten. Auch der zweite Plattfuss auf dieser Reise wird von einem freundlichen Garagisten kompetent repariert. Übernachtet haben wir etwas ausserhalb Kiews am Dnyeper.


13. Juli 2026  (5. Tag)
Der Besuch im Reha Zentrum ist nichts für schwache Nerven.
Die defekte Luftfederung des Range Rover konnte repariert werden. Ebenfalls der Plattfuss am Tanklöschfahrzeug.
Innert Kürze wurde der Lastwagen entladen. Die ersten fünf Fahrzeuge und Generatoren wurden dankend entgegen genommen.
Wie immer wurden wir mit einem üppigen Nachtessen belohnt.


12. Juli 2026  (4. Tag)
Bei bestem Wetter fuhren wir über die Karpaten. Ab und zu ein Fotohalt durfte auch nicht fehlen.
Kleinere technische Pannen sind an der Tagesordnung. Unser Mechaniker Raphael legte Hand an und konnte das Meiste beheben. Der Support aus der Schweiz funktionierte auch am Sonntag. Trotzdem musste ab und zu eine Werkstatt aufgesucht werden.
Den Nachmittag und Abend verbrachten wir in Lviv.



11. Juli 2026  (3. Tag)
Unser 82 Meter langer Konvoi fährt geschlossen an den ukrainischen / ungarischen Zoll. Als neuste Schikane behalten die Ungarn sämtliche abgegeben Dokumente.
Welch ein Glück, unser Richard Traber hat in weiser Voraussicht alle 147 Dokumente doppelt ausgedruckt. So fahren wir nach sechs Stunden Zollformalitäten in die Ukraine ein. Ein feines Nachtessen darf auch nicht fehlen.


 


10. Juli 2026  (2. Tag)
Um 7 Uhr ging es weiter in Richtung Ukraine.
Die Ankunft in Gödöllö (Ungarn) war für 16:30 Uhr geplant.
Stau in der Region Budapest. Die letzten Fahrer trafen um 20 Uhr im Hotel ein.
Dafür hat uns der von uns beauftragte Anhängerzug von Daniel Steinhauser eingeholt, nachdem er eine Verkehrskontrolle überstanden hatte. Alle seine Papiere waren in Ordnung.



9. Juli 2026  (1. Tag)
Vor der Abfahrt fuhr der Lenker des ULF (Vierachsiges Universal Löschfahrzeug) samt Anhänger in eine Sackgasse und blockierte die Durchgangsstrasse in Kyburg. Busfahrer (ÖV) und Pendler hatten keine Freude an uns.
Bei einer Ambulanz ist die Batterie im Eimer. Wir haben das Auto überbrückt und unterwegs eine neue Batterie gekauft.
Nach dem Mittagessen am Ammersee erreichen wir Schärding in Österreich um 17:30 Uhr.


8. Juli 2026
Mit vereinten Kräften, vielen Freiwilligen und Schweisstropfen wurden alle Fahrzeuge beladen. Morgen geht es los.


4. Juli 2026
Viele Fahrzeuge stehen beschriftet bereit für die Überführung in die Ukraine.


23. Juni 2026
Wir konnten bei der Gebäudeversicherung des Kanton Zürich gratis den vierachsigen Scania abholen. Zusätzlich ein 12 Tonnen Notstromaggregat in Bern.
Beides steht jetzt in Kyburg bereit für die Überführung in die Ukraine.



17. Juni 2026
Diese von der Feuerwehr in Stansstad gratis erhaltene Motorspritze kommt auch mit in die Ukraine. Herzlichen Dank.


Zudem konnten wir in Genf diese sehr gut erhalten Ambulanz erwerben


19. Mai 2026
Nachfolgende Fahrzeuge konnten wir schon anschaffen.


Der Range Rover und das Notstromaggregat wurde uns verdankensweise von zwei Spendern überlassen. Auch die beiden Fahrzeuge bringen wir im Juli in die Ukraine.